MH 5. Bocskai István Lövészdandár Könyvtára

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Anläßlich des Tages der ungarischen Kultur empfehlen wir Ihnen ein Gedicht, was uns  der Lokalgeschichtsforscher Balázs Soroczki-Pintér von Balmazújváros übermittelte.Dieses Gedicht schrieb Bálint Juhász ,geboren in Balmazújváros ,der Soldat des Landsturm-Infanterieregimentes Nr.3. war. Er war in russischer Kriegsgefangenschaft. Auch diesmal danken wir ihm dafür.

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Bálint Juhász und seine Frau

Der Verfasser des Gedichtes ist Bálint Juhász. Er war reformierter Presbyter, Landwirt.Er wurde am 4. Mai 1880 im Dorf Balmazújváros , in einer alten Besitzerfamilie geboren.Seine Eltern: András Juhász und Sára Cs. Nagy waren Beitzer. Bálint leistete seinen militärischen Dienst ab 1901 bis September 1904 in dem Infanterieregiment Nr. 39. Er rückte 1915 zum Landsturm-Infanterieregiment Nr. 3. ein, als Hauptgefreiter. An der Front verbrachte er 13 Monate. Am 16. Juli 1916 geriet er in russische Gefangenschaft, er kam am 11.Oktober 1920 nach Hause. Seine Frau: Zsuzsánna Szabó , mit der er sich am 24. September 1934. verheiratete. Er nahm am öffentlichen Leben der Gemeinde aktiv teil. Er war das Mitglied der Vertretungskörperschaft,reformierter Presbyter, Verwalter und Kassierer des Weidenvereins. Er war auch Mitglied des Wirtschaftsverbandes von Debrecen. Ab 1903 ist er steuerzahlender Bürger. Seine Familie ist allgemein verehrt.

Das Gedicht kam am ersten Tag seines Gefangenenlagerlebens zustande:

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Die Zahl der in Gefangenschaft geratenen Ungarn beträgt 700-800 000, nach den Angaben der Zeitung: „ Az Újság”,die am 2.September 1934 erschien. Nach den Angaben der Rotkreuzschwester Elza Bröndström, die Rußland und Sibirien befuhr, waren nur in russischer Gefangenschaft 2 050 000 österreichisch-ungarische Soldaten und 54 146 österreichisch-ungarische Offiziere. In den etwa 1600 Kriegsgefangenenlagern entstanden fast überall Gedichte, Novellen. In sehr vielen Lagern wurden Zeitungen und Zeitschriften angefertigt, die die russische Zensur, die die ungarische Sprache nicht kannte, ließ in die Lager nicht hinein.Von diesen Zeitungen und von den darin befindlichen Werken blieb nur einige übrig. Das Gedicht des ehemaligen Obergefreiten Bálint Juhász wurde aufbewahrt.

Die Quelle des Bildes und des Gedichtes : Ferenc L. Farkas / Redakteur/: Ungarisches Öffentliches Leben VI., Debrecen,1940.79.p.